그들은 왜 브로켄 산으로 갔는가? -「발푸르기스 밤」장면의 보유본(補遺本)에 대한 검토-
분야
어문학 > 독문학
저자
장희창 ( Hee Chang Jang )
발행기관
한국괴테학회
간행물정보
괴테연구 2012년, 제25권 27~47페이지(총21페이지)
파일형식
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    영문초록
    Die ``Walpurgisnacht`` ist eine Szene, wo Goethe die Frage stellt: ``Was bedeutet den Menschen Sexualitat?``. Aber die Handlung der ``Walpurgisnacht`` an sich ist unklar und schleierhaft. Man kann nicht eindeutig erkennen, ob die zwei Manner Faust und Mephistopheles den Brocken besteigen, um einfach an dem Walpurgisnachtsfest teilzunehmen, oder ob Goethe damit die Sexualitat des Menschen indirekt, aber grundlich aufzeigen will. Nach meiner Meinung beschreibt Goethe metaphorisch, wie ein Mensch ungestum von der Sexualitat an- und fortgetrieben wird. Und das war die machtigste Falle, die Mephistopheles Faust stellte. Die ``Faust`` Ausgabe von Albrecht Schone (2003) offnete den sogenannten ``Walpurgissack`` und zeigte wieder die der Selbstzensur zum Opfer gefallene Satans-und Hochgerichtserscheinungszene. Und mit diesen beiden Szenen wurde die versteckte Bedeutug der anderen Szenen neu erweckt. In diesem Kontext habe ich versucht, unerklarbare Stellen sachlicher und verstandlicher zu interpretieren und zu zeigen, dass sich fast alle Szenen in der Walpurgisnacht auf die ungeheure Macht der Sexualitat beziehen. Also kann man folgern, dass auch Faust vor der machtigen Natur kein selbstandiges Subjekt bleibt. Trotzdem kann es nicht anders sein, als dass Faust ein Ubeltater und Gretchen ein Opfer ist. Faust und Gretchen haben sich geliebt, aber nur Gretchen und ihre Familie sind dabei zugrunde gegangen. Gretchens Tragodie war insofern kein isolierter Fall, da der Hintergrund der Tragodie die Geschichte einer Kindsmorderin namens Susanna Margaretha Brandt sehr deutlich zeigt. Der Kriminalprozeβ gegen diese Kindsmorderin vermittelte uber den individuellen Fall hinaus Einblicke in Fuhlen und Denken der beteiligten Personen. Kurz gesagt, war Susanna ein Opfer der Vorurteile ihrer Zeit, die wir als Zeitalter der ``Aufklarung`` zu bezeichnen pflegen. Auch Gretchen war ein Opfer der damaligen Zeit. Und man kann sagen, dass Fausts Leben und Wanderschaft danach ohne Gretchen nicht zu denken ist. Fausts Schicksal und dasjenige Gretchens sind unausweichlich, notwendig verbunden. Faust wollte Gretchen verlassen, aber vermochte das bis zum Ende nicht wirklich. Um den Lesern diese letzte Erkenntnis zu verdeutlichen, hat Goethe seinen Faust so lange wandern lassen. Und das setzt ein sich gegenseitig spiegelndes Innen und Auβen, Vergangenheit und Gegenwart immer als ein Korper denkendes Geschichtsbewuβtsein voraus. Anders gesagt, ohne Gretchen, kein Faust. Deswegen durfen wir keineswegs hochmutig Mitgefuhl fur das Opfer aussprechen, sondern wir mussen unser Dasein immer auf das Opfer zuruckfuhren. Das bedeutet, dass der Ubeltater Faust nur durch das Opfer Gretchen gerettet werden kann. Und deshalb sagt Goethe am Ende des Werkes: “Das Ewig-Weibliche/ Zieht uns hinan.".
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