자율성과 형법 -촉탁, 승낙에 의한 살인죄의 처벌 근거에 관한 법철학적인고찰-
분야
사회과학 > 법학
저자
( Mii Suk Son )
발행기관
법조협회
간행물정보
법조 2013년, 제62권 제9호, 155~190페이지(총36페이지)
파일형식
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    국문초록
    이 글은 생명윤리와 법에서 필수 불가결한 전제인 인간 생명의 자율적인 처분과 관련된 형법 제252조 제1항 촉탁, 승낙에 의한 살인죄의 처벌 근거를 법철학적으로 고찰 하고, 여기서 도출되는 형감경의 이유를 규명하고 있다. 이때 성찰의 중심은 인간의 자율성은 모든 법 관계의 기초인 동시에 목표이며, 이로써 또한 개개인의 외적인 행위 실현의 한계를 규정한다는 것이다. 이러한 사고적인 배경에서 이 글은 먼저 형법 제252조 제1항의 처벌 근거에 관한 현 논의 및 찬반 이유를 요약하고, 그 다음 촉탁, 승낙에 의한 살인죄의 타당성 여부를 밝히는데 필수적으로 전제가 되는 실체적 불법개념에 대해 상술하고, 끝으로 이러한 실체적 불법개념의 토대에서 촉탁, 승낙에 의한 살인죄의 특수한 불법성 및 형감경의 근거를 도출하고 있다. 형법상 실체적 불법개념은 내용적으로도 사고적으로도 서로 연결되어 있는 세 요소로 구분할 수 있다: 첫째 요소는 피해자와 행위자 간에 존재하는 상호인격적인 승인관 계의 파괴이며, 불법개념의 둘째 요소는 행위자도 피해자도 함께 누리고 있는 보장인 일반법의 파괴에 있으며, 불법의 마지막 요소는 이성적인 존재인 행위자 자신이 타인 과 동등하게 이 법의 유효성에 구속되면서도 공동으로 제정한 법을 스스로의 행위로서 부정하고 그 구속력이 본인에게는 정지되게 하는 행위자의 내적인 자기모순에 있다고 할 수 있다. 이러한 실체적 불법개념에서 촉탁, 승낙에 의한 살인죄의 불법성과 형감경의 이유 는 다음과 같이 요약할 수 있다: 법의 토대인 자율성은 모든 법관계의 기초이며, 불법을 근거 짓는 출발점이기도 하다. 개개인의 자율성은 자율적인 법관계의 실현을 위해 그 선결요건인 생명을 필수적으로 전제하고 있으며, 법에서 이러한 생명은 당사자의 임의적인 의사에 의해 처분될 수 있는 성질이나 대상이 결코 될 수가 없다. 이런 이유로 촉탁, 승낙에 의한 살인은 비록 피해자의 특별한 의사에 의한 것이라 하더라도 형 사 처벌되는 불법이며, 또한 타인을 살해한 불법이 존재함에도 촉탁과 승낙에 의한 살인죄가 보통살인죄에 비해 형감경의 혜택을 받는 이유는 한편으로는 상호인격관계에서 불법이 감경되기 때문이고, 다른 한편으로는 주관적으로 감소된 자기 모순성 때문인 것이다.
    영문초록
    Die Autonomie des Einzelnen ist in letzter Zeit nicht nur im Medizinstrafrecht, sondern auch in der Biomedizinethik weltweit zu einem entscheidenden Prinzip geworden. Autonomie bedeutet dabei Selbstbestimmung. Dass der Mensch durch die Selbstbestimmung seine Freiheit erfahrt, ist im Wesentlichen auf Kant zuruckzufuhren. Denn der Mensch handelt nicht nach seinem Instinkt, sondern als selbstreflexives Wesen nach der Vorstellung des Gesetzes. Auch das Recht knupft an eine solche Bestimmung uber den Menschen an. Darauf grundet beispielsweise die Menschenwurde (Artikel 10 Absatz 1 kor. Verfassung), und dieser Verfassungsartikel ist auch die positivrechtliche Quelle des Autonomieprinzips. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach der Strafbarkeit des § 252 Absatz 1 kor. StGB (Totung auf Verlangen oder mit Einwilligung) kontrovers diskutiert. Nach § 252 Absatz 1 kor. StGB wird mit Zuchthaus von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft, wenn jemand einen anderen auf dessen Verlangen oder mit dessen Einwilligung totet. Nach einer Meinung verstoßt diese Vorschrift gegen das Autonomieprinzip, wahrend die herrschende Ansicht einen solchen Verstoß verneint. Angesichts diser Kontroverse versucht der vorliegende Beitrag, den Strafgrund der Totung auf Verlangen oder mit Einwilligung rechtsphilosophisch naher zu begrunden. Grundlage ist dabei die Determination der Autonomie des einzelnen, wie sie von der Ernst Amadeus Wolff-Schule entwickelt wurde, deren Ansatz in Deutschland als die freiheitsgesetzliche Strafrechtsbegrundung bezeichnet wird. Der Beitrag kommt zu folgendem Ergebnis: Das Recht ist Inbegriff der Freiheit. Freiheit kann nur unter lebenden Personen Wirksamkeit entfalten. Das Recht setzt die naturliche Existenz, namlich das Leben voraus. Dieses Leben als Grundlage jedes Rechtsverhaltnisses darf im Recht nicht beliebig verfugbar sein, selbst wenn das Opfer ernstlich nach seinem Tod verlangt oder darin eingewilligt hat. Aus diesem Grund stellt die Totung auf Verlangen oder mit Einwilligung trotz des besonderen Willens des Opfers strafbares Unrecht dar. Der Strafmilderungsgrund des § 252 Abs. 1 kor. StGB liegt trotz des Vorliegens der Totung eines anderen einerseits in vermindertem Unrecht in Bezug auf das intersubjektive Rechtsverhaltnis, andererseits im subjektiv verminderten Selbstwiderspruch.
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